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<pre>Gegen die Bayern gab es über die gesamte Spielzeit im Grunde keine zwingende Tor-Chance und die verunsicherte Mannschaft war für den Liga-Primus nicht mehr als ein Sparring-Partner.  <p> Letztmals hatte Schalke im Dezember 2010 in einem Heimspiel gegen die Bayern triumphiert (2:0); seither bekam die Veltins-Arena ein Unentschieden und sechs Pleiten zu sehen.  <p>  Beim 1:2 in München hatte sich zuletzt selbst eine überaus ansprechende Leistung des FC Schalke als unzureichend herausgestellt. Das über weite Strecken auf Augenhöhe absolvierte Gastspiel sollte Schalke am 2Spieltag gegen Hoffenheim aber wieder eine vorzeigbare Ausbeute versprechen. <p> Es wäre ein Sieg beim FC Schalke nötig gewesen, um die im April schwächelnden Bayern vielleicht doch noch einmal in Verlegenheit zu bringen — doch mit dem 1:1 bei den „Königsblauen“ dürfte sich dieses Thema nun erledigt haben. <p>  Nachdem die Bundesligisten aus Mönchengladbach und Wolfsburg in der Vorsaison noch als hartnäckigste Bayern-Jäger in Erscheinung getreten waren, werden im Vorfeld auf das direkte Duell am Samstag wieder deutlich kleinere Brötchen gebacken:  </pre>


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<pre>Schließlich war der Ausgleich nur deshalb zustande gekommen, weil die Kugel bei einem Klärungsversuch von den Augsburgern wieder direkt bei den Schalkern gelandet war.  <p> Die besten Wettquoten zu Mainz 05 – FC Köln im Überblick:  <p>  Zuletzt gab es zwei Remis in Folge: 1:1 zu Hause gegen Dortmund, nun am vergangenen Spieltag 0:0 daheim gegen Bayer Leverkusen. <p> „Wir haben sehr offensiv gewechselt. Ich wollte von dem System nicht abgehen, das war der Schlüssel zum Erfolg. Es ist in allen Facetten aufgegangen.“ <p>  Somit blieb es letztlich Tom Starke vorbehalten, die Süddeutschen vor einer ausgemachten Peinlichkeit zu bewahren. Der kurz vor Schluss parierte Elfmeter stellte unter Beweis, dass bei den Bayern selbst der dritte Torhüter echte Matchwinner-Qualitäten besitzt.  </pre> 


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<pre> Geschuldet auch der taktischen Finesse von Trainer Sandro Schwarz, der im 4-3-3-System mit drei Abräumern agierte. Somit hatten die Mainzer mehr Kontrolle über das Spiel, aber die zündenden Ideen in der Offensive fehlten.  <p> Möglicherweise ist es der traditionellen Unerfahrenheit der Freiburger Mannschaft geschuldet, dass diese im wöchentlichen Rhythmus qualitativ eigentlich unerreichbare Gegner zur Verzweiflung treibt, um schon kurz darauf wieder als bemitleidenswerte Schießbudenfigur in Erscheinung zu treten.  <p>  Einen kräftigen Tritt auf die Euphoriebremse hat gleichwohl ein Blick auf die bisherigen Gegner zur Folge: Neben dem Schlusslicht aus Köln (1:0) wurden mit Stuttgart (2:0) und Hannover (2:1) zunächst nur die beiden Liga-Neulinge vor heimischer Kulisse zur Strecke gebracht. <p>  „Du musst in der Intensität drinbleiben, wenn du den Gegner am Haken hast. Wenn du das Ergebnis hast, musst du zeigen, dass du aktiv bleibst. Du darfst dich nicht hinten reinfallen lassen. Wir sind nicht die Mannschaft, die etwas verwalten kann“, fand der Trainer klare Worte. <p>  Dazu passt auch der gute Eindruck, den Schalke zuvor bei der 0:2-Niederlage bei der TSG Hoffenheim hinterließ. Bei den gleichfalls als Heimspezialisten bekannten Kraichgauern war der couragiert auftretende Besucher auf absoluter Augenhöhe unterwegs.  </pre>


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<pre> Aufgrund der Auswärtsschwäche ist es für die Mainzer nun umso wichtiger, in den Heimspielen zu punkten — am liebsten in dreifacher Ausführung.  <p> Die hier jeweils kassierten Niederlagen lassen den aktuell zu Buche schlagenden 1Tabellenplatz folglich sogar als richtig aussichtsreich erscheinen — immerhin stehen die Chancen gut, dass Mainz gegen die sich nun ankündigenden kleineren Kaliber problemlos zu weiteren Zählern kommt.   <p> Spielerisch war von S04 hingegen kaum etwas zu sehen, weshalb Trainer Domenico Tedesco aufgrund des Remis auch „keine Freudensprünge machen“ wollte. <p>  Insbesondere in der ersten Halbzeit machten die Berliner dem Rekordmeister das Leben vor Wochenfrist erstaunlich schwer; und selbst nach der Pause verteidigte die Hertha noch immer derart seriös, dass gleich für beide Treffer des Favoriten Fernschüsse verantwortlich zeichnen mussten.  <p> Während die „Königsblauen“ eine Auswärtsniederlage in Wolfsburg kassierten, feierten die Berliner einen knappen Heimsieg gegen Aufsteiger Nürnberg.  </pre>


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<pre> Von der Transfer-Offensive hat nach den bisherigen Endrücken namentlich die Defensive profitiert. Da die 96er lediglich beim Derby in Wolfsburg einen Einschlag kassierten, war nahezu jeder selbst erzielte Treffer zugleich auch für einen vollen Dreier gut.  <p> Das ist auch dringend nötig, denn hinter den Mainzern hat der FC Köln immer noch nicht aufgegeben. Der 5-Punkte-Vorsprung, den Mainz sieben Spieltage vor Saisonende noch hat, kann unter Umständen auch schnell weg sein.  <p>  Mit gleich mehreren ambitionierten Über-Wetten geht meine Tor-Kombi davon aus, dass die Bundesliga vor der kleinen Denkpause nochmals die Muskeln spielen lässt. <p>  Tatsächlich dürfte es aber auch einer weiteren Steigerung bedürfen, um die Verfolger auch dauerhaft in die Schranken zu verweisen — bislang hatte der Höhenflug der Knappen schließlich maßgeblich von der Schwäche der härtesten Mitbewerber profitiert.  <p> Der vom zum Saisonbeginn angetretenen Trainer etablierten Ordnung hat Schalke mittlerweile den besten Lauf seit fast zehn Jahren zu verdanken; seit einer im September in Hoffenheim erlittenen 0:2-Schlappe kam S04 in neun Liga-Spielen sowie einer Pokal-Runde ungeschlagen davon.  </pre>


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